Mobil

+49 176 46012376

Email

hallo@madamebalance.de

Sicherlich gibt es auch in deinem Leben Moment, die du nicht genießen kannst oder konntest. Weil dus das Gefühl hast, privat oder beruflich nicht voranzukommen oder gar nicht weißt, was und wohin du mit dir willst. Oder weil du deine Arbeit verloren hast oder unglücklich mit ihr bist; weil du krank bist, weil Angehörige von dir krank sind, weil jemand Geliebtes gestorben ist, weil du über die Ungerechtigkeiten und das Leid auf dieser Welt verzagen möchtest. Die Liste ist unendlich erweiterbar, denn die Gründe für ein unzufriedenes Leben sind sehr individuell.

Ich zeige dir hier 5 Übungen, die dir helfen, positiver zu denken und dein Leben (wieder) zu genießen.

Die vorgestellten Übungen sind in wenigen Minuten umsetzbar. Du solltest jedoch etwas Geduld mitbringen und sie über mehrere Monate durchführen. Das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen beendet ist, aber mit der Zeit wirst du merken, wie sich deine Wahrnehmung, dein Denken und Fühlen und letztlich auch dein Handeln ins Positive verändern werden.

1. Dankbarkeits-Tagebuch

Dankbar zu sein für die großen und kleinen Dinge, die uns wiederfahren, ist ein enormes Geschenk, das wir Menschen haben. Uns auf die Dinge und Menschen zu konzentrieren, für die wir dankbar sind, verändert nachweislich positiv unser Leben, denn nicht nur in der Achtsamkeitslehre beschäftigt man sich mit Dankbarkeit, sondern auch in der positiven Psychologie.

Du kannst aus den Momenten, für die du dankbar bist, einen Nutzen für dich ziehen, weil es dir guttut, dich daran zu erinnern. Du kannst anderen Menschen eine Freude machen und deine Beziehung stärken, indem du dich aufrichtig und nicht nur nebenbei bedankst und du wirst die kleinen Sachen schätzen lernen.

Dir müssen also nicht immer super tolle und völlig überraschende Dinge passieren, damit du dankbar sein kannst. Das Schöne liegt häufig in den (vermeintlich) kleinen Dingen verborgen, z.B. dass du einen leckeren Kaffee oder Tee zum Frühstück trinken kannst oder dass es Menschen gibt, die an dich denken. Deiner Fantasie und Gründen für Dankbarkeit sind keine Grenzen gesetzt!

Übung

Überlege dir jeden Morgen 3 Dinge, für die du dankbar bist und schreibe diese auf. So kannst du dich auch in schwereren Zeiten zurückführen in das gute Gefühl der Dankbarkeit.

2. Was gut lief

Viel zu häufig bleiben wir an den Erfahrungen hängen, die nicht gut liefen. Nach einer kurzen Analyse, was du besser machen könntest, solltest du diese Erfahrungen jedoch ad acta legen, denn es verhindert, dass du dich an das erinnerst, was gut lief. Wir nehmen das Gute zu häufig als selbstverständlich oder nicht erwähnenswert hin oder wir wollen uns selbst nicht loben (ich bin ja ein großer Fan des Selbstlobs), dabei sind es die guten Erfahrungen, die dich stärken und glücklicher machen.

Übung

Du hast ja bereits ein Dankbarkeits-Tagebuch angelegt. Das kannst du auch nutzen, um dir abends 3 Dinge zu notieren, die an dem Tag gut liefen. Auch hier spielt die Größe, der Wert, die Reichweite des Erfolgs keine Rolle. Erfolg bzw. was für einen gut lief, sind sehr subjektive Dinge und auch hier kann der Erfolg in den kleinen Dingen liegen.

3. Identifiziere deine Stärken

Hier gilt das gleiche wie für die Erfolge. Unsere Schwächen wiegen häufig schwerer als unsere Stärken und wir haben unsere Schwächen häufiger vor Augen. Um wirklich zufrieden zu sein möchtest du jedoch unbedingt deine Stärken identifizieren und sie dir immer wieder zu Rate holen, wenn es nicht so gut läuft.

Übung

Du hast ja bereits notiert, was während des Tages gut gelaufen ist. Ergänze deine Sätze nun durch ein „warum“. Warum ist es gut gelaufen und was hast du zum Erfolg beigetragen? Durch diese regelmäßige Reflektion werden sich deine Stärken herauskristallisieren und du kannst sie dir immer wieder vor Augen führen, wenn du an dir zweifelst.

Und wenn nun etwas Schönes passiert ist, woran du gar nicht aktiv beteiligt warst? Deine Freundin hat z.B. einen tollen neuen Job ergattert? Dann könnte deine Stärke sein, dass du dich über den Erfolg anderer freuen kannst oder dass du ehrliches Mitgefühl für die vorangegangenen Jobabsagen empfinden konntest.

4. Übe dich in Genügsamkeit

Findest du dich in dem Satz „Gut ist nicht gut genug“ oder „Ich möchte immer alles perfekt haben“ wieder? Das sind altbekannte Glaubenssätze, mit denen du nicht allein bist. Perfektionismus führt aber meist zu Unzufriedenheit, denn niemand kann perfekt sein. Streiche die Sätze also aus deinem Wortschatz und aus deinem Gedächtnis und übe dich in Genügsamkeit. Du wirst schnell den positiven Effekt spüren – weniger Druck, weniger Misserfolge, mehr Zufriedenheit.

Übung

Wenn du dich in der Perfektionismusfalle wiederfindest und mit einer Aufgabe einfach nicht durch und durch zufrieden bist, dann untersuche deine bisherige Arbeit auf 5 Dinge, die bereits gut sind und deren Perfektion für dich großen zeitlichen oder materiellen Aufwand bedeuten würde. Genügsam zu sein mit dem, was bereits da ist, wird dir hier viel Erleichterung bringen.

5. Genieße!

Wie willst du das Leben genießen, wenn du nicht mal dein Essen richtig genießen kannst? Wir glauben häufig, dass wir genießen, aber mal ehrlich, wann hast du das letzte Mal etwas ganz bewusst und mit Zeit genossen?

Übung

Erstelle dir einen Wochenplan mit 3-5 ganz konkreten Aktivitäten, die du genießen möchtest. Setze dir hierfür Termine und trage sie in deinen Kalender ein.

Auch hier gilt, weniger ist mehr, denn es soll ja nicht in Stress ausarten. Genuss und Stress sind keine guten Freunde. Wenn du also einen vollen Tag/eine volle Woche hast oder kaum Zeit für dich, dann suche dir kleine Momente, wie z.B. ein gutes Essen, ein Spaziergang, den du ganz bewusst gehen möchtest, den Duft einer Blume. Bei mehr Zeit kann es ein Besuch im Museum sein, durch das du nicht nur durchrennst, oder Zeit für einen Freund. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Du siehst, es müssen keine gigantischen Veränderungen her, um das Leben mehr genießen zu können, wenn es mal nicht so läuft. Du musst nicht gleich die Beziehung beenden, den Job kündigen oder die Stadt wechseln.

Dann wirst du merken wie Dankbarsein und Wahrnehmen schöner, gelungener Dinge, deine eigenen bewussten Stärken, Genügsamkeit und Genuss dich dazu führen werden, dein Leben zu genießen, glücklicher und zufriedener zu sein.

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Recommended Articles