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Bei Facebook und Instagram schau ich mir gerne an, was meine Kolleg*innen so alles machen. Ich möchte mich inspirieren lassen und von ihnen lernen, wie ich noch besser werden kann.

Mit Freude und Neugier lese ich ihre Posts und Kommentare: „Wow, was ein toller Mehrwert! Die machen das so gut, diese schöne Sprache und wie sie alles auf den Punkt bringen. Da könnte ich bei mir auch noch dran feilen. Vielleicht sollte ich mal einen Kurs dazu machen. Bei mir klingt das alles noch so hölzern und nach Geschwafel. Eigentlich klingt das bei mir richtig blöd. Eigentlich kann ich überhaupt nicht schreiben und es interessiert doch eh keinen!

DIE SIND ALLE VIEL BESSER ALS ICH UND ICH WERDE NIE NIE NIE SO GUT SEIN!!!

Schwups – da ist er! Mein Glaubenssatz hat mich in seinen Bann gezogen und flüstert mir unnachgiebig ins Ohr: „Andere sind besser als du“

Hol dir die wöchentliche Portion Balance und Achtsamkeit in dein Leben!

Kennst du deine Glaubenssätze?

Hörst du dich manchmal sagen:
„Warum bekommt XY das alles unter einen Hut und ich nicht? Die hat 3 Kinder und zu Hause und es ist trotzdem immer sauber bei ihr. Wir sind nur zu zweit und es sieht trotzdem aus wie bei Hämpels unterm Sofa. (Ok, das sind meine Gedanken 😉 ) Ständig vergesse ich etwas. Das kann doch nicht so schwer sein! Warum klappt das bei mir nicht? Was stimmt eigentlich nicht mit mir????

Natürlich gibt es Leute, die besser sind in dem, was sie tun als du und ich. Irgendjemand kann immer irgendetwas besser. Vielleicht machen sie es schon viel länger als wir beide, sind routinierter, haben Unterstützung. Dafür haben sie es in anderen Bereichen schwerer, die uns leicht fallen. Und viele, davon bin ich überzeugt, vermitteln nach außen ein Bild für das sie sich ganz schön abrackern und gleichzeitig quälen sie ähnliche Gedanken.

Vielleicht hast du einen ganz anderen Glaubenssatz, wie „Ich bin es nicht wert“. Den erkennst du besonders daran, dass du anderen stets den Vortritt lässt und dich immer eher um die anderen kümmerst als um dich.

Oder „Mach es immer allen recht“. Hier sind die anderen ebenfalls immer wichtiger, als du selbst. „Von nichts kommt nichts“ oder „Ich muss immer 100% geben“. Dann sind Fehler bei dir wohl tabu.

Nun gut, der Glaubenssatz ist erkannt – und nun?

Es gibt viele Möglichkeiten, um Glaubenssätze aufzulösen. Ich zeige dir hier 3 Wege, dich ich am liebsten nutze.

3 Wege, um mit limitierenden und belastenden Glaubenssätzen umzugehen.

Dich und deine Glaubenssätze annehmen

Zunächst ist ein wichtiger Schritt anzunehmen, dass du diesen Glaubenssatz hast. Ohne dich dafür zu verurteilen. Erst dann gelingt dir, mit Abstand auf deine Gedanken und Gefühle, die mit deinem Glaubenssatz zusammenhängen, zu schauen. Dieser Abstand hilft dir zu erkennen, dass deine Glaubenssätze durchaus auch positive Aspekte haben

1. Die positiven Aspekte von Glaubenssätzen

Ein Glaubenssatz ist nicht immer nur böse. Er wird erst dann problematisch, wenn er uns in unserem Selbstwert einschränkt und dazu führt, dass wir uns schwach und ungenügend fühlen.

Im Gegenteil kann uns unser Glaubenssatz auch positive Energie geben.

Nehmen wir als Beispiel meinen Satz: Alle anderen sind immer besser als ich.

Wenn ich jetzt nicht den Kopf in den Sand stecke, dann kann mich dieser Satz motivieren, mich weiterzubilden. Ich kann reflektieren, was ich richtig gut kann oder welche übermäßigen Erwartungen ich an mich stelle.

Ich kann ohne Scham Unterstützung annehmen, um es mir leichter zu machen. Gibt es nicht etwas, was ich abgeben kann an meine*n Partner*in oder Kolleg*innen?

Oder der Satz „Sei immer liebenswürdig“. Dieser Satz kann dazu befähigen, liebevolle Beziehungen zu führen. Du bist hilfsbereit, empathisch, hast ein Gespür für die Bedürfnisse anderer und hast einen verlässlichen Freundeskreis mit lieben Menschen.

Wenn du dir die positiven Aspekte deines Glaubenssatzes bewusst machst, dann verliert er seine Macht über dich. Du lässt dich weniger limitieren und fühlst dich nicht klein und ungenügend. Wenn du weißt, welche Vor- und Nachteile dir dein Glaubenssatz bringt, kannst du bewusster handeln. Zum Beispiel so:

2. Wandle deinen Antreiber in einen Erlauber um

„Sei immer schnell“ – Nö, ich darf mir auch Zeit lassen.

„Sei immer liebenswürdig“ – Nö, ich darf auch meine Meinung vertreten und es ist ok, wenn jemand das doof findet.

„Alle anderen sind immer besser als ich“ – Ich bin ok, wenn ich etwas nicht kann und darf mir Unterstützung holen.

Nimm deinen Glaubenssatz und drehe ihn ins Gegenteil um. Mache einen positiven und erlaubenden Satz aus ihm und sage ihn dir immer wieder vor. Formuliere ihn in deinen eigenen Worten, um das positive Gefühl, das du erleben möchtest, möglichst intensiv zu spüren. Und dann suche weitere positive und bestärkende Erlauber, die deinen limitierenden Glaubenssatz entkräften.

Bei sehr tief sitzenden Überzeugungen, die du bereits in deiner Kindheit verinnerlicht hast, hilft das Gedankenspiel häufig nur bedingt. Dann kannst du folgende Methode einsetzen:

3. Beklopfe deinen Glaubenssatz mit EFT

Dein Glaubenssatz löst ein Gedankenkarussell aus, das wiederum deine Emotionen beeinflusst. Erst der Gedanke, dann das Gefühl.

Wenn ich denke, alle anderen sind besser als ich, dann fühle ich mich minderwertig und zu nichts nütze.

Wenn dein Satz heißt, dass du immer liebenswürdig sein musst, dann fühlst dich vielleicht nicht wertgeschätzt, übersehen und nicht anerkannt.

Wenn dein Satz heißt, dass du dich immer beeilen musst, dann fühlst du dich vermutlich gestresst, gehetzt oder ungenügend.

Bei der emotional freedem techniques (kurz EFT), eine Form der Klopfakupressur, ist ebenfalls ein wichtiger erster Schritt, deine Gefühle und deine Gedanken anzunehmen – dich selbst dadurch anzunehmen und nicht zu verurteilen. Das hast du aber ja schon gemacht 🙂

Danach versetzt du dich in das unangenehme Gefühl und klopfst bestimmte Punkt an deinem Körper, bis es sich nicht mehr schwer und belastend anfühlt. Deine emotionale Blockade, die deine Gedanken auslösen, löst sich auf und dein Glaubenssatz verliert seine Macht.

Das funktioniert aber auch in die andere Richtung! Bring deine Energien in Wallung, indem du das positive Gefühl beklopfst, das du bei deinem Erlauber spürst – Leichtigkeit, Mut, Stärke, Freude, Liebe, Wertschätzung.

Glaubenssätze können viel Macht über dich entwickeln. Sie haben aber auch positive Aspekte und wenn du diese würdigst, verliert der Satz an Intensität.
Du kannst den Glaubenssatz in einen Erlauber umwandeln, z.B. dass du dir das Gegenteil deines Antreibers notierst und immer wieder vorsagst.
Du kannst besonders hartnäckige Sätze mit EFT entkräften und dir so das Leben leichter machen.

Möchtest du mehr zu EFT erfahren und diese einfache Technik lernen? Dann melde dich zum kostenlosen EFT-Workshop an und du bekommst eine wirksame Selbsthilfemethode an die Hand.

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