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In meinem letzten Blogpost „Loslassen in 4 Schritten“ erfährst du, wie du Vergangenes, Konflikte, Verletzungen oder jegliche belastenden Momente in deinem Leben loslassen kannst.
Was daraus resultiert ist eine wunderbare Freiheit, eine Energie, die manchmal so stark ist, dass man Bäume versetzen möchte!

Wie schade wäre es denn, wenn diese Energie einfach im Alltag verpuffen würde? Nutze sie, um dein Leben so zu gestalten, wie du es dir wünschst.

Nur, wie kommst du da hin? Formuliere ein Ziel. Formuliere eine Idee von dem, was du erleben oder erreichen, was du in dein Leben integrieren möchtest, was zu einer neuen Routine werden soll. What ever!

Steckst du dir regelmäßig Ziele? Nein?

Damit bist du nicht alleine. Viele Menschen wissen nicht, wie wichtig und motivierend es ist, sich Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Um dann dieses geniale Gefühl zu erleben, wenn man das Ziel erreicht hat!

Damit ein Ziel aber auch wirklich erreichbar ist und du nicht auf halber Strecke frustriert aufgibst, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Denn häufig formulieren wir Ziele viel zu groß und vor allem viel zu ungenau.

Zu denken „Ich möchte weniger Stress“ oder „Ich möchte mich mehr entspannen“ oder „Ich möchte keine Konflikte mehr“ sind natürlich erstrebenswerte Zustände (und keine Ziele), aber so kaum zu erreichen.

Frage dich: Wie möchte ich da hinkommen? Wann möchte ich dieses Ziel erreicht haben? Was genau möchte ich ändern?

Erfahre hier in wenigen Schritten, wie du klare und erreichbare Ziele formulierst.

Schritt 1: Dein Ziel packt dich emotional

Dein Ziel muss (und “müssen” benutze ich nicht gerne, aber hier lohnt es sich), es muss dich emotional packen. Es ist etwas, was du ganz unbedingt erreichen möchtest. Nicht irgendwann, sondern jetzt.

Wenn du also tierisch darunter leidest, dass du dich bei der Arbeit immer verzettelst und nicht hinterher kommst, dann wird dein größter Wunsch sein, endlich Struktur reinzubringen, damit du endlich gelassener sein kannst.
Wenn du schon immer mal eine Weltreise machen wolltest, dann wird es dein sehnlichstes Ziel sein, dafür Geld zu sparen.

Dein Ziel braucht eine emotionale Qualität, du spürst es körperlich!

Schritt 2: Formuliere dein Ziel konkret, stelle dir das Ergebnis vor

„Ich möchte weniger Stress“ – ist, wie gesagt, ein Zustand und kein Ziel. Was heißt für dich genau, „weniger Stress“ zu haben? An was denkst du genau? Was ist das konkrete Ergebnis, das du erreichen möchtest? Du zäumst sozusagen das Pferd von hinten auf.

Dafür musst du wissen, was dein Stressor ist. Ein Stressor ist eine stressauslösende Situation, ein Konflikt mit einer Person, der Stress am Morgen, bis die Kinder fertig sind und du auf dem Weg zur Arbeit bist. Also alles, was bei dir physisch und psychisch Stressreaktionen auslöst. Du bekommst Herzrasen, kommst ins Schwitzen, bist gereizt, schnell erschöpft, unkonzentriert usw.

Gehen wir davon aus, dein Stressor ist, dass du dich in Aufgaben verzettelst und nicht konzentriert bei einer Sache bleibst.

Dann könnte dein Ziel heißen: Ich unterteile meine Aufgaben in kleine Schritte, die ich nacheinander abarbeiten kann und gerate dadurch weniger in Stress.

Schritt 3: Dein Ziel ist erreichbar

Groß zu träumen ist wichtig. Es spornt uns an, auch wirklich loszugehen. Dein(e) Ziel(e) sollte(n) jedoch nur so groß sein, dass du sie auch wirklich erreichen kannst. So kommst du deinem Traum Schritt für Schritt näher.

Beginne also bei einer Aufgabe, die du mit mehr Plan erledigen möchtest, um deinen Fokus und deine Konzentration zu behalten. Sofort alle Arbeitsabläufe durchzustrukturieren würde dich am Ende vermutlich nur überfordern. Schritt für Schritt.

Statt: „Ich erstelle Pläne für die Aufgaben XYZ“, formuliere das Ziel für die Präsentation x (das ist bewusst ein kleines x 😉 )

Schritt 4: Formuliere dein Ziel positiv

„Weniger Stress“ oder sogar „nicht mehr so viel Stress“ sind keine positiven Formulierungen. Ganz im Gegenteil. Finde eine positive Formulierung, die den Nebeneffekt hat, sofort viel motivierender zu wirken.

Dein Ziel lautet also statt „Ich unterteile meine Aufgaben in kleine Schritte, die ich nacheinander abarbeiten kann. Die Bearbeitung dieser Aufgabe stresst mich dadurch nicht mehr so stark“ -> „Die Bearbeitung der Aufgabe hat somit eine klare Struktur und ich kann entspannt den Überblick behalten.“

Schritt 5: Mache dein Ziel messbar

Messen lässt sich ein Ziel über z.B über konkrete Zahlen oder über Zustände.
Statt „Ich mache mir To do-Listen“ -> „Jeden Morgen erstelle ich eine Übersicht über meine Tagesaufgaben“
Statt „Ich spare jeden Monat Geld“ -> „Ich spare pro Monat 100€“
Statt „Ich mache in der Woche mehr Sport“ -> „Ich gehe in der Woche 3×30 Minuten spazieren“ (das ist übrigens ein sehr gutes Ziel, um Stress abzubauen).
Statt „Ich erstelle Essenspläne“ -> „Freitags erstelle ich einen Essensplan für die kommenden 7 Tage.“

Schritt 6: Terminiere dein Ziel

Überlege dir einen konkreten Zeitpunkt, bis wann du dein Ziel erreicht haben möchtest. Wenn du dir kein Limit setzst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit dein Ziel aus den Augen verlieren. Daher notiere dir ein Datum, an dem du das Ziel erreicht haben möchtest.

Z.B.: „Am 01.09.2020 habe ich den Arbeitsauftrag XY abgeschlossen.“ oder „Am 15.07.2020 melde ich mich beim Yoga-Kurs an.“ Oder „Am 31.12.2020 habe ich 500€ gespart.“

Somit behältst du den Weg zum Ziel ganz klar vor Augen.

Führe nun alle Schritte zusammen

Das klingt jetzt vielleicht viel, das alles anzuwenden. Beginne bei Schritt 1 eins und formuliere dein Ziel mit jedem Schritt um. Hier nochmal eine Zusammenfassung, um es besser nachzuvollziehen:

Ursprüngliches Ziel: „Ich möchte weniger Stress bei Arbeitsaufträgen“

Schritt 1 / emotionaler Wert: Ich möchte meine Aufgaben endlich entspannt, voll konzentriert und mit Übersicht erledigen. Hierdurch erfahre ich mehr Gelassenheit und Lebensfreude.

Schritt 2 / konkrete Formulierung: „Ich unterteile meine Aufgaben in kleine Schritte, die ich nacheinander abarbeiten kann und verliere dadurch nicht den Überblick.“

Schritt 3 / erreichbares Ziel formulieren: „Ich möchte bei der Erstellung der Präsentation x weniger Stress erleben.“

Schritt 4 / Ziel positiv formulieren: „Ich möchte, dass ich entspannt bin, wenn ich die Präsentation x erstelle.“

Schritt 5 / messbares Ziel: „Ich nehme mir jeden Morgen 15 Minuten Zeit, um mir zu überlegen, was ich an diesem Tag konkret erledigen muss, um die Präsentation x zu erstellen.“

Schritt 6 / Terminierung: „Ich habe die Präsentation x bis zum 31.07.2020 fertig erstellt.“

Ergebnis: „Ich habe die Präsentation x bis zum 31.07.2020 fertig erstellt, in dem ich die Erstellung in konkrete Arbeitsschritte unterteile, die ich nacheinander abarbeiten kann. Ich nehme mir jeden Morgen 15 Minuten Zeit, um mir die konkreten Schritte für den Tag zu überlegen. Durch diese konkrete Planung, habe ich genug Zeit, um die Präsentation x entspannt und in Ruhe zu erstellen.

Lass mich sehr gerne wissen, ob es dir nun leichter fällt, deine Ziele zu formulieren und zu verfolgen!

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